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06.08.2019

„Ihr seid ein wichtiger Teil der Geschichte unserer Schule!“

Langjährige Mitarbeitende der Comenius-Schule in Hilpoltstein feierlich verabschiedet.

Hilpoltstein – Das Kollegium der Comenius-Schule Hilpoltstein verabschiedete zum Schuljahresende langjährige Mitarbeitende: die Heilpädagogischen Förderlehrerinnen Lydia Ferstl (40 Dienstjahre) und Renate Schulz-Wittmann (38 Dienstjahre). Mit dazu gesellte sich Studienrat im Förderschuldienst Günther Harms, für den die passive Phase der Altersteilzeit im August begonnen hat. Für Erna Dittl, die als Assistenzkraft im Unterricht seit 33 Jahren in der Comenius-Schule gearbeitet hat, beginnt nun der verdiente Ruhestand. „Ihr seid ein wichtiger Teil der Geschichte unserer Schule!“, sagte Schulleiterin Renate Merk-Neunhoeffer.

Die Comenius-Schule war 1975 am Standort Auhof als sogenannte  „Sonderschule“ in erster Linie für die jugendlichen Bewohner des Auhof eröffnet worden. Die 1968 gegründeten Klassen der Lebenshilfe in Ruppmannsburg fanden in den damals neuen Gebäuden am Auhof auch ein neues Zuhause. Heute ist die Comenius-Schule ein Förderzentrum im Landkreis, das für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen ab dem 3. Lebensjahr eine besondere Förderung in den sogenannten „SVE-Gruppen“ anbietet. Die Comenius-Schule selbst kann Kindern und Jugendlichen mit umfassenden Lernbeeinträchtigungen, Autismus-Spektrumstörungen oder Mehrfachbehinderung von der Einschulung bis zur Schulentlassung nach der dreijährigen Berufsschulstufe ein individuell angepasstes Förderangebot machen. Träger der Schule ist die Rummelsberger Diakonie.


Von: Renate Merk-Neunhoeffer

Feierlicher Abschied an der Comenius-Schule (von links): Lydia Ferstl, Günther Harms, Renate Schulz-Wittmann, Erna Dittl und Schulleiterin Renate Merk-Neunhoeffer. Foto: Rummelsberger Diakonie