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07.03.2022

Name für barrierefreien Garten gesucht

Anfang Mai öffnet der erste Barrierefreier Garten der Rummelsberger Diakonie in Ebelsbach - helfen Sie uns einen schönen Namen dafür zu finden

Ebelsbach – In der Parkstraße entstand im letzten halben Jahr auf einem 2500 qm großen brachliegenden Grundstück ein behindertengerechter Garten für die 26 Bewohner*innen im Wohnbereich der Behindertenhilfe der Rummelsberger Diakonie. Die Eröffnung ist für Anfang Mai geplant. Was noch fehlt, ist ein Name für den neuen Garten. Hierzu möchten die Mitarbeiter*innen Sie, liebe Ebelsbacher*innen, zu einem Wettbewerb aufrufen. „Wir haben in den letzten Jahren in den Hassbergen eine so tolle Vernetzung aufbauen können, dass wir jetzt auch gemeinsam einen Namen für unseren Garten finden wollen“ so Diakon Günter Schubert, Regionalleiter der Rummelsberger Diakonie.

Wo sich vor einem Jahr noch Wildwuchs seinen Weg suchte, machten nun zahlreiche Spenden, die über die Webseite infranken.de gewonnen worden waren, die Realisierung eines barrierefreien Gartens möglich. Eine großzügige Spende kam unter anderem von der Karl Wagner Stiftung. „Als der Anruf von Herrn Wagner kam, konnten wir unser Glück kaum fassen. Für erwachsene Behinderte spenden die Menschen selten," berichtet Diakon Andreas Puchta, Fachdienst der Rummelsberger Einrichtung. „Nun können wir uns nicht nur über barrierefreie Wege und Bänke freuen, sondern können auch die Wünsche und Ideen unserer Bewohner*innen erfüllen, die natürlich bei der Planung des Gartens eifrig mitgewirkt haben.“ Der neue Garten verfügt nun über eine Rampe für Rollstühle, barrierefreie Wege sowie einen barrierefrei zugänglichen Pavillon und eine Schaukel. Für die noch ungenutzten Flächen sind außerdem Hochbeete, ein Sinnesparcours und Gehege für Kleintiere geplant. Max, Bewohner der Rummelsberger Einrichtung und ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler, würde sich noch sehr über eine Tischtennisplatte freuen.

„Jederzeit die Möglichkeit zu haben, nach draußen in den Garten zu gehen, das wird die Lebensqualität unserer Bewohner sehr steigern. Gerade nach zwei Corona-Jahren mit den Einschränkungen hat sich die Bedeutung dieses Gartens nochmal erhöht", sagt Puchta. Gerade die Menschen, die im "beschützenden Bereich" lebten und nur mit Unterstützung in der Außenwelt zurechtkämen, sehnten sich danach, auch ohne Begleitung nach draußen gehen zu können. Bis jetzt sei dies leider nur auf einem kleinen Grünstreifen neben dem Haus möglich gewesen, so der Heilpädagoge.
Von dem neuen Garten sollen nicht nur die "Rummelsberger" profitieren: Puchta schwebt vor, auch die Familien aus dem benachbarten Wohnhäusern und alle interessierten Ebelsbacher*innen einzuladen und mit Kindergärten eine Patenschaft für die Tiere einzugehen. Die Teilhabe am öffentlichen Leben und die Integration der Bewohner*innen könnten so auf eine neue, grüne Stufe gehoben werden.

Im Frühjahr wird noch die Bepflanzung fertiggestellt und der Rasen und Blumenwiese gesät.

Nun sucht die schöne Grünfläche noch einen passenden Namen. Dafür laden wie Sie alle herzlich ein, an unserem Namens-Wettbewerb mitzumachen. Einfach eine Mail mit Namensvorschlag + Kontaktdaten an Herrn Puchta unter
region-hassberge@rummelsberger.net schicken. Unter allen Einsendern wird ein Geschenkkorb und weitere 10 Regenschirme der Rummelsberger Diakonie verlost. Einsendeschluss ist der 25. März 2022.
„Wir sind schon ganz gespannt was alles für Vorschläge kommen werden und träumen ein bisschen von einem Tag der offenen Tür für Familien und Interessierte im Frühsommer.“
Die Auswahl des Namens des neuen Gartens sollen die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gemeinsam mit der Einrichtungsleitung treffen.


Von: Katja Schmeisser

Der neuangelegte Garten der Rummelsberger Diakonie in Ebelsbach sucht einen Namen. Im Frühjahr werden noch Blumen und Stauden gepflanzt und Rasen angesät.

Fotos: Andreas Puchta